Wenn das Einfachste schwierig wird – Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG informierte in Ihrer Kundenveranstaltung rund um das Thema Pflege
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Aber kaum jemand kann es sich leisten und kaum jemand ist darauf vorbereitet.
Das Thema Pflegebedürftigkeit ist aktueller denn je. Damit die Kunden der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG beruhigter in die Zukunft blicken können, informierte sie bei Kaffee und Kuchen zu den Themen R+V PflegeKonzept, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Reinhard Rehling, Vorstand und Frank Heiker, Privatkundenleiter der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG begrüßten die über 80 Teilnehmer. Mit einer so hohen Resonanz hatte die Volksbank nicht gerechnet, so dass die Veranstaltung spontan von der Schalterhalle der Volksbank in den Saal Otte verlegt wurde. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt die Wichtigkeit der Themen.
Thomas Klapötke, Direktionsbeauftragter der R+V Krankenversicherung AG startete in den Nachmittag mit einem Vortrag zum R+V Pflegekonzept. Herr Klapötke berichtete zunächst darüber, dass die Zahl der Pflegebedürftigen auch in Zukunft weiter ansteigen wird. Menschen werden immer älter und mit dem Alter steigt für jeden das Risiko, ein Pflegefall zu werden. Auch junge Menschen kann es treffen, z.B. durch einen Unfall. Des Weiteren erklärte er Begriffe wie Pflegebedürftigkeit und die verschiedenen Pflegestufen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der gezahlte Beitrag aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Pflegekosten zu decken. Dadurch ergeben sich Versorgungslücken zwischen 1.000 und 1500 Euro pro Monat. Wer also sein angespartes Vermögen sichern will oder sein eigenes Haus nicht verlieren möchte, sollte eine private Pflegeversicherung abschließen.
Hier bietet die R+V Versicherung als Verbundpartner der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG ein entsprechendes PflegeKonzept an, welches die Versorgungslücke schließt. Auch zahlt die R+V Pflegeversicherung bereits ab der Pflegestufe 0, in der Demenzkranke eingestuft werden. Abschließend machte er den Teilnehmern noch einmal bewusst, dass Kinder für Ihre Eltern haften. Ist Vermögen nicht 10 Jahre lang überschrieben, muss die Übertragung rückabgewickelt werden und somit das Vermögen für die Pflege der Eltern aufgebraucht werden.
Auch bei der privaten Pflegeversicherung gilt, je früher man sich für eine Absicherung entscheidet, desto niedriger ist der zu zahlende Beitrag. Das Haus, das Auto wird so hoch wie möglich abgesichert nur an die Person wird nicht gedacht.
Wer sich und seine Angehörigen vor finanziellen Belastungen im Pflegefall schützen möchte, benötigt dringend eine zusätzliche private Pflegeversicherung!
Als zweite Referentin begrüßte die Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG die diplomierte Rechtspflegerin des Amtsgerichtes Vechta Annette Hölzl. Sie referierte über das Thema Vorsorgevollmacht, wozu sie den Teilnehmern durch ihre langjährige Berufserfahrung hilfreiche Informationen geben konnte. Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Daher sollte man sich gedanklich mit einigen Fragen befassen. Zum Beispiel: Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer erledigt meine Bankgeschäfte? Wie werde ich ärztlich versorgt? Wer kümmert sich um meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse? Diese Fragen werden mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht beantwortet. Frau Hölzl informierte die Teilnehmer der Veranstaltung anhand einer Muster-Vorsorgevollmacht wie diese aufgebaut ist und wie sie ausgefüllt werden sollte. Frau Hölzl konnte viele Fragen der Teilnehmer aufklären. Abschließend fügte sie ihrem Vortrag hinzu, dass nur eine Person, zu der man vollstes Vertrauen hat, bevollmächtigt werden sollte.
Der dritte Beitrag für diese sehr informative Veranstaltung der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG kam von Danja Krampe. Sie ist Pflegeberaterin und examinierte Krankenschwester und für die Firma „Kompass, Schulung & Beratung im Gesundheitswesen“ in Osnabrück tätig. Frau Krampe referierte zum Thema Patientenverfügung.
In einer Patientenverfügung legt man schriftlich für den Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit im Voraus fest, ob und wie man in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchte. Will man das Leben oder das Sterben verlängern?
Es ist nicht einfach sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen, die Krankheit, Leiden und auch das Sterben betreffen. Daher sollte man sich für das Erstellen einer Patientenverfügung Zeit nehmen und sich nicht unter Druck setzen.
Durch emotionale Praxisbeispiele regte Frau Krampe die Teilnehmer zum Nachdenken an. Anhand von Textbeispielen schilderte sie, wie eine Patientenverfügung ausformuliert werden könnte.
Zu allen drei Themen sind sämtliche Unterlagen, Muster, Beispiele und die Kontaktdaten zu entsprechenden Ansprechpartnern in der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG erhältlich.
„Die Vorträge und Diskussionen haben gezeigt, dass diese Themen schon heute und auch in Zukunft von großer Bedeutung sind“, so Reinhard Rehling. Er hielt die Teilnehmer dazu an, die Mitarbeiter der Volksbank Neuenkirchen-Vörden zu fordern, denn die Berater sind im Bereich Vorsorge qualifiziert und verfügen zusätzlich über ein Netzwerk von Spezialisten, um auch besonders knifflige Fälle zu lösen.
„Nutzen Sie den Beratungsservice der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG und vereinbaren Sie einen Termin, täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr.“